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Du hast Erbarmen und zertrittst all meine Schuld
Du hilfst mir auf in deiner Treue und Geduld
Du nimmst mir meine Last, nichts ist für dich zu schwer
Du wirfst all meine Sünde tief hinab ins Meer

Wer ist ein Gott wie du?
Der die Sünde verzeiht und das Unrecht vergibt
Wer ist ein Gott wie du?
Nicht für immer bleibt dein Zorn bestehn
Denn du liebst es gnädig zu sein



Don't be afraid - The battle belongs to the Lord.


Cast your cares on the Lord,
and he will sustain you;
he will never let the righteous fall.

When your way seems darkest,
When your eyes with tears are dim,
Straight to God your Father hastening,
Tell your troubles all to Him.

When we put our cares into God's hands,
He puts His peace into our hearts.




Wie oft fragen wir: "Wohin geht es jetzt? Ich sehe den Weg nicht mehr, ich weiß nicht wohin, ob ich es überhaupt wert bin, ob das alles einen Sinn hat ..."
Auch Christen stellen sich diese Frage oft genug. Oftmals hat man das Bild vom Christen vor Augen, welcher isoliert und mit einem tranceartigen Dauergrinsen durch die Welt läuft und jedem vorbeilaufenden Passanten zuruft: "Jesus liebt dich!"
Sie scheinen die besonders nervigen Menschen zu sein, die niemals locker lassen, die einfach nur noch lästig sind und anderen unbedingt ihren Glauben aufzwängen müssen, weil das ja alles so toll und super ist.

Wenn du etwas einmaliges erlebt hast, was du nicht mehr aus deinem Kopf bekommst, wovon du den ganzen Tag nur schwärmen könntest und allen Menschen den Kopf zuschwafelst ohne dass sie überhaupt Interesse an dem Thema hätten - Dann weißt du, wie der erste Enthusiasmus dich so sehr außer Atem gebracht hat, wie du allen einfach nur möglichst schnell von deiner Entdeckung und Hingabe erzählen musst - Ohne wirklich länger darüber nachgedacht oder deine hoch angepriesene Sache besser unter die Lupe genommen zu haben.

Dann kommt der Zeitpunkt, an dem man alles gesagt hat. An dem nichts mehr hinzuzufügen ist, an dem man nicht mehr genug Informationen hätte um noch irgendetwas zu sagen, an dem man sprachlos ist. Und wenn man kein weiteres Futter für die Erzählerei bekommt, dann verblasst das eigene Interesse, etwas anderes rückt in den Vordergrund, bis letztendlich alles vergessen ist.

Ja, so geht es auch Christen - Unbändig ist die Freude darüber, etwas entdeckt zu haben, was einem zunächst einmal Kraft gegeben hat, was Freude gegeben hat, was tröstete, aus einem dunklen Loch gezogen hat, oder in vielen Fällen auch, was die Freunde einfach machten. Man kann gar nicht mehr aufhören in der Bibel zu lesen, zu beten, zu jeder Veranstaltung zu gehen, die sich in der neu gefundenen Gemeinde abspielt, jedem von Jesus zu erzählen - Aber irgendwann steht man dann da und fragt sich - Und wie geht es jetzt weiter?
Ist da wirklich schon Schluss? Ist der christliche Glaube wirklich nur so ein tolles Erlebnis, was irgendwann abebbt und eventuell, weil man ja in der Gemeinde groß geworden ist, oder man den Freundeskreis nicht verlieren will, nur noch steril durchgeführt wird, ohne jeglichen Sinn in dem Ganzen?

Es geht um viel mehr - Mir zumindest - Und ich kenne einige Menschen, denen es genauso geht.

Es geht darum, dass man nach dieser ersten Zeit des Enthusiasmus sich wirklich die Frage stellt: Was hat das für einen Sinn?

Und dann erfährt man erst, was es heißt, wirklich geliebt zu werden. Wer überhaupt dieser Jesus ist, dem man so freudig sein Leben in die Hände gegeben hat, ohne ihn überhaupt zu kennen. Es verblassen die ersten kindischen Illusionen: "Jetzt wird alles gut." Denn nach wie vor steht man in einer Welt voller Hass, Terror und Tod und möchte am liebsten jedem breit grinsenden Menschen ins Gesicht schreien: "GAR NICHTS IST GUT HIER!" Nach wie vor, ist diese Welt kaputt, und sie ist nicht mehr zu retten. Und wer ist Schuld?

Kein Glaube kann wachsen, ohne dass wir Fragen stellen und den Gott, den Jesus, der in unser Herz gekommen ist, besser kennenlernen - Jeden Tag, bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir sterben.

Kein Mensch, der sich gerade neu zu Gott gewandt hat und gerne glauben möchte, sieht den blutigen Jesus vor sich, seinen ausgepeitschten Rücken an dem die Hautfetzen blutüberströmt hinunterhingen, man sieht nicht die Löcher in seinen Händen und das Kreuz, das er getragen hat. Vor allem aber sieht man den Sinn dahinter nicht - Und den kann man zwar wissen, aber niemals so tief begreifen, wie viel es für uns bedeutet, auch für die Menschen, die Jesus nicht kennen und nicht lieben.

Gott hat durch diese Tat alles verändert - Und es gibt nicht mehr nur den toten Jesus am Kreuz - Es gibt den lebendigen Jesus, der uns Hoffnung gibt und uns wissen lässt, dass wir leben dürfen - Denn er hat gelitten, damit wir es ertragen können.

Wie oft habe ich mir in persönlichen inneren Konflikten gedacht: "Diese Situation hat niemand erlebt, wer weiß schon, wie ich mich fühle? Wer kann mir aufhelfen indem er genau weiß wo meine Wunden sind und wer kann sie heilen?"
Herausgezogen aus dem Loch hat mich dieser Jesus, dieser liebende Gott und Vater, der selbst so sehr gelitten hat, wie es kein Mensch begreifen kann.
Und ich weiß: Auch er hat Menschen verloren, die ihm so lieb waren. Auch er hat Schmerzen gehabt, körperlich sowie seelisch. Und er sieht mein Herz, wie es sonst niemand kann.

Nein, das Bild der heilen Welt zu vertreten und blind durch die Gegend zu laufen und in Trance die vielen verlorenen Menschen dieser Welt zu übersehen ist kein Glaube -

Glaube ist, wenn ich sage "Jesus liebt dich" und das nicht das Ende sein lasse, sondern selbst ein Zeugnis dafür bin, dass Gott ein liebender Vater ist, der die Welt nicht ändert, oder meine ganz individuellen Probleme verfliegen lässt - Sondern der selbst Mensch geworden ist um genau das zu spüren, was auch ich spüre - Um mir nah zu sein und mir Liebe zu geben, die ich weitergeben kann um so so vielen Menschen wie möglich eine Möglichkeit des ewigen Lebens zu geben und nicht für immer in der Dunkelheit zu wandeln. Liebe, die ich diesem Vater, der mir nah sein möchte und mich lieb hat, mit allen meinen Fehlern, zurück geben kann, dadurch, dass ich SEINE Liebe (nicht irgendeine!) weitergebe - Für und wegen ihm, und aus Dankbarkeit für dieses Leben, welches ich ausschließlich ihm zu verdanken habe.
26.6.07 22:41
 


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