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Ein kleiner Augenblick ...

Oft hetzen wir so schnell durch den Tag, dass wir gar nicht zu bemerken scheinen, wie schnell die Zeit vergeht. Jeden Tag nehmen wir als etwas Selbstverständliches an und haben gar nicht mehr im Sinn, dass jeder einzelne Tag es verdient hätte als besonderes Geschenk gepriesen zu werden.

Jeden Tag als Geschenk ansehen - Das ist oft schwer. Zumal wir oft Tage erleben, die wir am liebsten aus unserem Gedächtnis streichen würden. Tage, an denen alles schief lief, was auch nur schief laufen kann, an denen wir unangenehme Gespräche führen mussten. Tage an denen wir auch ohne Grund einfach nur schlechte Laune hatten und andere damit verletzt haben, Tage an denen das Wetter draußen und einen Strich durch die Rechnung machte.
Tage an denen eine Verabredung abgesagt wurde, Tage an denen der Freund, die Freundin, der Mann, die Frau, die Eltern, die Kinder einfach zu viel wurden, Tage an denen man anderen zu Unrecht auf die Nerven gefallen ist.
Tage an denen man sich selbst bemitleidete und an denen man nur an sich dachte.

Es sind diese Tage, an denen Menschen sterben, weil sie nicht genug zu essen haben. Es sind diese Tage, an denen Menschen sich die Spritze setzen, weil sie keinen anderen Ausweg mehr sehen.
Es sind diese Tage, an denen es kälter draußen wird und Kinder auf der Straße erfrieren. Es sind diese Tage, an denen obdachlose Eltern verzweifeln, weil sie ihren Kindern gerne den Schutz und die Geborgenheit geben würden, die sie so dringend benötigen, und es sind diese Tage, an denen es nur noch die Kinder sind, die ihre Eltern davon abhalten, ihrem Leben hier auf der Erde ein Ende zu setzen.


Da stellt man sich schnell die Frage, warum man denn für solche Tage dankbar sein sollte. Warum viele Tage so dunkel und trüb aussehen müssen, warum manche Tage so schwer fallen und man sich am liebsten nur noch verstecken würde.

Doch gerade an diesen Tagen erkennt man doch, wie hilflos man allein ist. Ich frage: Wer kann von sich sagen, dass er diese Tage noch nie erlebt hat? Wohl niemand. Und wer kann sagen, dass er schonmal darüber nachgedacht hat, wie unfähig er selbst doch ist? Wer von uns kann die Sonne zum scheinen bringen? Wer von uns kann Menschen wärmen, ohne ihnen eine Decke, einen warmen Mantel oder eine Tasse heißen Kaffee zu geben? Wer von uns kann sich selbst trösten - Und zwar für immer und nicht nur bloß für ein paar Wochen, Monate, Jahre? Wer von uns hat so tiefen inneren Frieden, ohne das alles jemand anderem vollkommen in die Hände gelegt zu haben?

Es gibt nur einen, der das kann. Und der steht vor jedem einzelnen Menschen dieser Welt, mit offenen, ausgebreiteten Armen. Er ist bereit, er möchte alle in die Arme nehmen und ihnen für immer diesen inneren Frieden und Trost schenken und allen durch diese Tiefen des Lebens helfen. Wärest du nicht auch traurig, wenn du so vollkommen alles für jemanden aufgibst und sichtbar vor ihm stehst, und dieser Mensch würde sich umdrehen, so tun als würde es dich nicht geben und in eine komplett andere Richtung laufen?

Glaubst du, dass du Gott egal bist? Glaubst du, wenn du auch nur einen klitzekleinen Schritt vorwärts machen würdest, dass dann einfach all der Kummer von dir fallen wird? Warum probierst du es nicht aus? Was kannst du verlieren?
Du kannst nur gewinnen - Und zwar einen Vater, der dich nicht danach bewertet, was du leistest, wie du aussiehst und wie du dich all die Zeit vorher verhalten hast. Du gewinnst jemanden, der dich schon geliebt hat, bevor du überhaupt von ihm gehört hast - Du gewinnst jemanden, der dich trägt, egal was geschieht, wenn du ihm nur vertraust.

Warum wendest du dich ab und willst lieber Hass und Gewalt, anstatt Liebe? Alle reden von Liebe, aber warum wenden sich dann so viele ab? Warum??



Herr, schick deinen Engel,
mich zu behüten vor dem Leichtsinn,
meine Tage zu verschleudern wie Billigware.

Schick deinen Engel,
mich zu bewahren vor dem Druck,
aus jedem Ereignis etwas Messbares herauszuholen.

Schick deinen Engel,
mich zu beschützen vor der Versuchung,
durch die Stunden zu hetzen,
als könnte mir etwas entgehen.

Trage mich dahin,
wo jeder Augenblick gefüllt ist mit deinem Segen.
13.10.06 14:59


Veränderungen

Felan erreichte gerade den Garten als er seine kleine Schwester im Gras sitzend erblickte.
„Du hast wunderschön gespielt.“, begrüßte sie ihn ohne ihn anzusehen. Felan setzte sich neben sie und sah sie lange schweigend an. „Ich bin müde.“ Mit diesen Worten legte er seinen Kopf in den Schoß seiner geliebten Schwester und schloss die Augen.

„Auch wir werden älter, Lilly. Du weißt niemals, ob wir hier glücklich werden würden. Würde hier jeder seine Familie gründen können? Ich weiß es nicht. Es ist eine Herausforderung. Es wird schwer, aber wir haben uns. Und Musik machen kann man überall.“
Felan hatte die Augen immer noch geschlossen. All die Gerüche, die Wärme und die kitzelnden Halme der bunten Blumen um ihn herum wollte er einfach in sich aufsaugen und nie mehr vergessen.
„Der Tag des Abschieds wird schneller kommen, als wir es uns vorstellen können.“



Wir besitzen so viel und doch kann es von einem auf den anderen Tag vollkommen zerstört werden. Wir ackern und kämpfen um jeden Preis für Anerkennung, Besitz und innerliche Genugtuung ohne Rücksicht auf Verluste.
Doch dann eines Tages geschieht ein einschneidender Moment im Leben, der einem alles zu nehmen scheint, was man je glaubte zu besitzen.
Man verliert seinen Arbeitsplatz, seine Wohnung, sein Geld, alle Habseligkeiten, man verliert Verwandte, Freunde, Geliebte ... Und letztendlich sich selbst, im Reich der unendlichen Finsternis.

So viele Menschen sind darauf aus, sich hier auf der Welt möglichst viel aufzubauen. Sie wollen viel erreichen, Ansehen haben, auffallen, besonders bekannt und berühmt sein ...

Sie wollen geliebt werden.

Jedoch stellt sich sofort die Frage - Ist das wahre Liebe?

Es gibt viele berühmte Menschen, die sich das jeden Tag zu fragen scheinen. Tagsüber umringt von Managern, Kosmetikern, Bodyguards, Fans und Menschen, denen sie zwangsweise vertrauen müssen, da sie niemand anderen mehr haben.
Sie haben Pressetermine, Fotoshootings, müssen Interviews geben, Menschen gerecht werden, die später die CD oder den Film kaufen sollen, ab und zu auftreten ... Abends sitzen sie dann im Hotelzimmer und sind allein. Umgeben von der Dunkelheit in ihrem inneren gesellen sie sich oft zu Schein-Freunden, die gerade mal da sind, nur, damit sie diese unerträgliche Einsamkeit nicht länger durchleiden müssen. Nur um nicht allein zu sein, halten sie sich an die Menschen, die gerade da sind - Koste es, was es wolle.
Der Trost wird durch Alkohol- und Drogenkonsum besorgt, es wird sich vergnügt mit irgendwelchen feschen Mädels oder Jungs ... Das Leben scheint eine einzige Party zu sein und die Sorgen werden immer weiter zur Seite gedrängt.

Dann geschehen Dinge, bei denen man sich zuvor gezwungen hatte, nicht an sie zu denken, sie nicht in Erwägung zu ziehen.
Eine geliebte Person stirbt, man selbst wird krank, der Erfolg lässt nach und man wird erniedrigt und beschimpft, es wird Gewalt angewandt, Menschen verlangen immer mehr, obwohl der eigene Körper nur noch um Hilfe schreit ...

Und dann? Was hat man im Leben geleistet?
Man hat einen Job. Man hat ein Haus. Man hat viel Spaß gehabt. Man war beliebt. Man hatte eine Familie. Man hatte vielleicht sogar Kinder und einen Menschen, für den man alles aufgegeben hätte.

Man war und man hatte.
Aber was wird sein?

Wer ist so naiv, dass er nicht darüber nachdenkt, was nach seinem Tod geschieht? So viele Menschen haben Angst davor, andere in ihrem Leben zu verlieren und letztendlich ihr eigenes noch dazu.

Aber es wird nie darüber nachgedacht, dass man etwas ändern könnte. So viele wollen sich anscheinend mit der Situation zufrieden geben, dass sie leben und dieses Leben so gut es geht auskosten müssen. "Ich lebe schließlich nur einmal!" wird dann häufig gesagt. Diese Menschen sind sich sehr sicher und bewusst, dass sie wirklich nur einmal leben. Aber wie lange kann ihnen niemand sagen. Es macht sie fast verrückt damit konfrontiert werden zu müssen, dass auch sie eines Tages nicht mehr auf dieser Erde sind, nur noch ihr verwesender Körper. Und wo sind sie dann?

"Alle guten kommen in den Himmel."
Aber wer kann denn sagen, wer "gut" ist? Jemand, der einem anderen über die Straße hilft? Jemand, der an arme Menschen etwas spendet? Jemand, der stets nur das Beste wollte?

"Ich glaube doch an Gott, da kann mir nichts passieren."
Ja, aber glaubst du wirklich, dass Gott alle Menschen in den Himmel lässt und dort der ganze Terror, die Angst, die Gewalt, die hier auf der Erde herrschen, weitergehen?
Gott möchte am liebsten alle zu sich holen - weil er schließlich alle erschaffen hat. Oder glaubst du wirklich, dass du aus Zufall, weil ein Affe zu blöd war weiter auf Bäumen zu klettern, entstanden bist?

Was ist so schlimm und abstoßend daran, Gott einfach dafür zu danken, dass er es uns ermöglicht hat zu leben? Was denkst du, wenn du die weiten Felder, die Bäume, die Blumen und die Tiere siehst? Bist du schon so gefühlskalt, dass du da keine Freude mehr empfindest, dass kein einziger Grashalm wie der andere aussieht und dass alles ganz genau geplant war und ist? Wenn du selbst dieses Gefühl der Dankbarkeit nicht mehr spüren kannst, wie kannst du dann noch von Liebe reden?

So viele reden sich Liebe ein. "Ich liebe dich" - und zehn Jahre später hintergeht der Mann seine Frau und ist selbst dann zu feige um ehrlich zu ihr zu sein.
Was ist denn wahre Liebe? Da kommen viele ins Schwärmen. Aber woher diese Liebe kommt und warum wir überhaupt lieben können und wer uns überhaupt liebt - das bleibt außer Acht oder wird mit irgendwelchen hormonellen Strömungen erklärt.

Wenn man all diese Dunkelheit im Herzen nicht mehr ertragen möchte, dann ist es Zeit für Veränderung. Aber die kann man nicht selbst schaffen. Es kommt darauf an endlich zu begreifen, wie falsch wir bisher gedacht haben und es kommt darauf an zu sehen, dass es nicht gut ist ständig irgendwelche erotischen Gedanken über Jungen, Mädchen. Männer und Frauen zu haben, die bereits vergeben oder verheiratet sind, dass es nicht gut ist ständig danach zu streben besonders viel Aufmerksamkeit zu bekommen, dass es nicht gut ist, an kranken Menschen achtlos vorbei zu gehen, dass es nicht gut ist, andere Menschen mit Worten fertig zu machen, dass es nicht gut ist, schon allein böse Gedanken über eine andere Person zu hegen, obwohl sie doch letztendlich genauso ist wie du selbst - Was gibt es denn für einen Unterschied zwischen Menschen? Keinen einzigen.

Wenn man das alles begriffen hat, dann kann man sein Herz weit öffnen und einfach um Hilfe bitten. Wer sich eingesteht, dass er nicht allein weiter kann, dem wird geholfen.

Wir wissen, wie sehr Menschen uns verletzen und grundlos verlassen können.

Aber mir persönlich ist einiges bewusst geworden. Und ich sage einfach ganz ehrlich zu Jesus:

"Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde."

Und diese Erleichterung, alles Schwere und all die Angst abgelegt zu haben, dorthin, wo sie beseitig werden, die Erleichterung, jemandem einfach in die Arme zu fallen ohne selbst etwas bieten zu müssen - Das werde ich um keinen Preis mehr verlieren.

Denn die Welt kann mich hassen und verachten, aber Gott wird zu mir stehen. Für viele hört sich das albern und irre an - Aber wer es nicht ausprobiert hat, Gott zu vertrauen, der ist es am Ende selbst schuld.


Gott möge mit uns sein,
wenn wir vor schweren Entscheidungen stehen,
deren Folgen wir nicht absehen können.

Gott möge in uns sein,
wenn uns die Strudel von Schuld und Schwermut
in die Tiefe ziehen.

Gott möge durch uns wirken,
dass wir den Menschen, die uns anvertraut sind,
beistehen können.
14.10.06 14:31


O Lord ...

You have searched me and you know me
You know when I sit and when I rise
You perceive my thoughts from a far
You discern my going out and my lying down
You are familiar with all my ways
Before a word is on my tongue
You know it completely
O Lord ...

You hem me in behind and before
You have laid your hand upon me
Such knowledge is too wonderful for me
Too lofty for me to attain

Where can I go from your spirit?
Where can I flee from your presence?
If I go up to the heavens you are there
If I make my bed in the depths you are there
If I rise at the wings of the dawn
If I settle on the far side of the sea
Even there your hand will guide me
Your right hand will hold me fast

If I say, "Surely the darkness will hide me
And the light become night around me",
Even the darkness will not be dark to you
The night will shine like the day
For darkness is as light to you

For you created my inmost being
You knit me together in my mother's womb
I praise you because I am fearful and wonderfully made
Your works are wonderful
I know that full well

My frame was not hidden from you
When I was made in the secret place
When I was woven together in the depths of the earth
Your eyes saw my umformed body
All the days ordained for me
Were written in your book
Before one of them came to be

How precious to me are your thoughts,
O Lord ...
How vast the sum of them!
Were I to count them
They would outnumber the grains of sand
When I awake I am still with you

(...)

Search me, O God, and know my heart
Test me and know my anxious thoughts.
See if there is any offensive way in me
And lead me in the way everlasting.
21.10.06 12:02


Gut aufgehoben

Sei getragen
von der Einsicht,
dass alles, was geschieht,
aufgehoben ist bei Gott,
der es wohl mit dir meint.

Sei bewahrt
vor der Absicht,
den Ertrag deines Lebens
am sichtbaren Erfolg zu messen
und mutlos zu werden,
wenn dir genommen wird,
worauf du stolz bist.

Sei beschenkt
mit der Aussicht,
dass in dienem Herzen
Segen wächst,
auch wenn Körper und Geist
nachlassen.




Kleines Mädchen, bitte weine nicht,
ich bin hier, wenn deine Welt zu zerbrechen droht.
Kleines Mädchen, es wird alles gut,
Ich trockne deine Tränen, ich mache dich frei von deinen Sorgen

Wenn du in deinem sicheren Zimmer sitzt, beginnst du zu träumen
Von einem Ort, an dem alles einfacher ist als in der Wirklichkeit
Wo dich niemand angreift oder dich verletzt
Wo der Kummer in dir einfach zu verschwinden scheint

Wenn niemand mehr da ist
Horche tief in dich hinein
Wie deinem besten Freund
Vertraue mir, ich bin bei dir

Dann wirst du Stärke finden
Und ich werde dich leiten
Und du wirst erfahren
Wie sicher ich dich halte

Kleines Mädchen, versteck dich nicht
Dein Herz wird sich niemals ändern können, wenn du wegläufst
Kleines Mädchen, halte einfach an mir fest
Bald wirst du wieder helle Tage voller Sonnenschein erleben

In einer Welt, in der Zerstörung die Überhand gewinnt
Dort ist es so schwer stark zu bleiben, wenn du solche Angst hast
Niemand scheint dir seine Hand zu reichen, an der du dich festhalten kannst
Aber wenn es so scheint, als wenn du verloren wärest
Dann höre auf mich, denn ich werde dich immer halten

Das Leben ist wie ein Reise
Sie bringt dich dorthin, wo du dich entscheidest hinzugehen
Aber wenn du beginnst zu begreifen
Dass ich nur dein Bestes will
Findest du alles, was du zum Leben brauchst

Vertraue einfach auf meine Stimme
Denn ich halte dich
Für immer ...
27.10.06 17:49





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