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Sometimes the journey makes you weary
Feels like a long and winding road
Sometimes this life can lose it's meaning
But you might be suprised to find some hope

Maybe you're wondering where love is
You may feel it's far away from here
Maybe you're wondering where I am
You might be surprised to find I'm near

...




Was gibt dir der Ruhm?
Was bedeutet es dir?
Was liebst du? Das Licht, dass dir in den Augen brennt?
Deine Sehnen, die knirschend über deine Knochen rollen?
Dein Körper, der in dreißig Jahren zerfallen und kaputt ist?
Dass du auf andere hinabschauen kannst?
Dass du besser bist, dass du es endlich jemandem zeigen kannst?
Dass dein Körper oder deine Seele Erfüllung erleben, solange du auf der Bühne stehst? Nur so lange, bis du sie wieder verlässt und innerlich völlig leer und zerfetzt zu deinen Leuten tänzelst, um dir die nächste Packung Ego einschieben zu lassen?
Liebst du es, dich selbst darzustellen? Dich anderen bis aufs Tiefste preiszugeben und dabei Anerkennung zu kassieren für etwas, was dir nicht gehört?

Du hast einen tollen Körper - Woher hast du ihn?
Du hast eine tolle Ausstrahlung - Woher hast du sie?

Und dann kommt dir ganz leise über die Lippen: "Ich liebe es einfach ... Es erfüllt mich ... Es macht mich glücklich ... Es ist alles, was ich habe ... Ich brauche das ..."

ICH ICH ICH ICH ICH ...

Hörst du dich nicht selbst lügen? Hörst du, wie dein Echo an den Wänden abprallt und dir deutlich macht, wie umringt und eingeengt du bist?

Du spielst eine Rolle, du bist nicht du selbst, so oft du es auch versuchst. Du wirst in etwas hineingezwängt, was du nicht bist und niemals sein wirst. Du wirst zu etwas gezwungen, was dir jede Würde nimmt, was dir jeden Funken Besonderheit ausraubt und dich zu einem von vielen macht, der auch eines Tages krank und leblos am Boden liegt und seine Karriere an den Nagel hängen kann.

Wozu das Ganze? Ist es eine Erfüllung mit 50 Jahren so viel Kälte, eiserne Disziplin und Nervenzusammenbrüche erlebt zu haben und nun in die verstaubte Schublade abgeschoben zu werden?


I sing, because I'm happy ... I sing, because I'm free ... His eye is on the sparrow - And I know, he watches over me ...


Mit Tränen in den Augen stehe ich da - Auf einer Wiese, in einem leeren Wohnzimmer, auf einer Rolltreppe, in einer Einkaufsstraße, auf dem Kölner Dom, in einer ausverkauften Arena, im Abwasserkanal ... Egal wo ich stehe, egal wo ich hinlaufe oder wohin die Wolken auch ziehen werden, ich weiß - Ich kann mich selbst nicht glücklich machen, indem ich mich davon abhängig mache ob Menschen klatschen oder nicht.

Wenn ein Mensch sagt: Singen ist mein Leben - Was ist, wenn er stirbt? Dann hat er wahrscheinlich eine Menge Menschen glücklich gemacht und ihre Herzen erfreut - Und diese Menschen sterben auch und spätestens ihre Urenkel werden sich nicht mehr an diesen Menschen erinnern.

Ich singe nicht, weil ich ohne Singen nicht leben könnte - So naiv kann niemand sein.
Denn wenn man das Singen wirklich liebt, dann kann man es auch voller Erfüllung tun, ohne Geld dafür zu bekommen, ohne anderen Menschen gefallen zu müssen.

Aber dennoch ist da etwas, was mich tief in mir spüren lässt, dass ich nicht umsonst eine Gabe bekommen habe. Es ist kein Zufall, dass meine Stimmbänder gerade die Anordnung haben, die sie haben. Es ist kein Zufall, dass ich nun, wenn ich die Augen schließe und singe, ein warmes Gefühl bekomme, welches mich erfreut und glücklich macht oder welches Trauer und Wut vertreibt
- Weil ich nicht für mich singe.

Nicht das Singen ist mein Leben - Sondern ICH lebe. Und dieses Leben habe ich nicht mir zu verdanken. Und weil das Singen in meinem Leben etwas Besonderes ist, habe ich das Singen auch von dem als Geschenk erhalten, der mir auch das Leben geschenkt hat. Und weil ich Gott so dankbar bin, dass ich lebe und dass ich singen kann, deshalb singe ich. Als Dank für ihn und für andere Menschen um ihnen zu zeigen - "Hey, ist das nicht ein wunderbares Geschenk? Wer kann mir so ein wundervolles Geschenk jemals schenken? Kein Mensch der Welt ... Und weißt du was? Ich möchte dieses Geschenk mit dir teilen und dir dadurch zeigen, was die Liebe dessen, der allen Menschen das Leben geschenkt hat, bewirken kann. Hörst du mich? Mir ist es egal, ob da 10 000 Menschen vor mir stehen oder nur eine einzige - Das Wichtige ist, wofür ich singe. Und wenn du meine Freude siehst, dann siehst du die Freude dessen, der immer bei mir ist - Und aus dessen Mund das allerschönste Liebeslied ertönt. Ich möchte ihm einfach danken für das, was er mir jeden Tag gibt - Die Kraft um zu leben, aber noch viel mehr - Die Gewissheit, dass ich versöhnt bin mit demjenigen, der das Weltall erschaffen hat. Ich möchte danke sagen für jeden Atemzug und ich möchte die Gaben, die er mir als Geschenk gegeben hat, nutzen um sein Wort weiterzugeben und somit meinen Teil als Dankeschön zu tun."

Darum singe ich:

Nicht, weil ich nur das Singen liebe,
sondern weil ich den liebe, der mir das Singen geschenkt hat.
Und er gab mir nicht nur das Singen, denn das können viele Menschen - Er gab mir mein ganz spezielles, einzigartiges Leben, und deshalb singe ich vor Freude.



So if you're stumbling through the valley
Or if you're tempted to give up the fight
Reach out your hand and I will lead you
I will be your strong arm in the night


And when your life is tossed and turning
And you are on the raging sea
I'll come and pull you from the water
Then you will know that you are free
28.6.07 22:17


Du hast Erbarmen und zertrittst all meine Schuld
Du hilfst mir auf in deiner Treue und Geduld
Du nimmst mir meine Last, nichts ist für dich zu schwer
Du wirfst all meine Sünde tief hinab ins Meer

Wer ist ein Gott wie du?
Der die Sünde verzeiht und das Unrecht vergibt
Wer ist ein Gott wie du?
Nicht für immer bleibt dein Zorn bestehn
Denn du liebst es gnädig zu sein



Don't be afraid - The battle belongs to the Lord.


Cast your cares on the Lord,
and he will sustain you;
he will never let the righteous fall.

When your way seems darkest,
When your eyes with tears are dim,
Straight to God your Father hastening,
Tell your troubles all to Him.

When we put our cares into God's hands,
He puts His peace into our hearts.




Wie oft fragen wir: "Wohin geht es jetzt? Ich sehe den Weg nicht mehr, ich weiß nicht wohin, ob ich es überhaupt wert bin, ob das alles einen Sinn hat ..."
Auch Christen stellen sich diese Frage oft genug. Oftmals hat man das Bild vom Christen vor Augen, welcher isoliert und mit einem tranceartigen Dauergrinsen durch die Welt läuft und jedem vorbeilaufenden Passanten zuruft: "Jesus liebt dich!"
Sie scheinen die besonders nervigen Menschen zu sein, die niemals locker lassen, die einfach nur noch lästig sind und anderen unbedingt ihren Glauben aufzwängen müssen, weil das ja alles so toll und super ist.

Wenn du etwas einmaliges erlebt hast, was du nicht mehr aus deinem Kopf bekommst, wovon du den ganzen Tag nur schwärmen könntest und allen Menschen den Kopf zuschwafelst ohne dass sie überhaupt Interesse an dem Thema hätten - Dann weißt du, wie der erste Enthusiasmus dich so sehr außer Atem gebracht hat, wie du allen einfach nur möglichst schnell von deiner Entdeckung und Hingabe erzählen musst - Ohne wirklich länger darüber nachgedacht oder deine hoch angepriesene Sache besser unter die Lupe genommen zu haben.

Dann kommt der Zeitpunkt, an dem man alles gesagt hat. An dem nichts mehr hinzuzufügen ist, an dem man nicht mehr genug Informationen hätte um noch irgendetwas zu sagen, an dem man sprachlos ist. Und wenn man kein weiteres Futter für die Erzählerei bekommt, dann verblasst das eigene Interesse, etwas anderes rückt in den Vordergrund, bis letztendlich alles vergessen ist.

Ja, so geht es auch Christen - Unbändig ist die Freude darüber, etwas entdeckt zu haben, was einem zunächst einmal Kraft gegeben hat, was Freude gegeben hat, was tröstete, aus einem dunklen Loch gezogen hat, oder in vielen Fällen auch, was die Freunde einfach machten. Man kann gar nicht mehr aufhören in der Bibel zu lesen, zu beten, zu jeder Veranstaltung zu gehen, die sich in der neu gefundenen Gemeinde abspielt, jedem von Jesus zu erzählen - Aber irgendwann steht man dann da und fragt sich - Und wie geht es jetzt weiter?
Ist da wirklich schon Schluss? Ist der christliche Glaube wirklich nur so ein tolles Erlebnis, was irgendwann abebbt und eventuell, weil man ja in der Gemeinde groß geworden ist, oder man den Freundeskreis nicht verlieren will, nur noch steril durchgeführt wird, ohne jeglichen Sinn in dem Ganzen?

Es geht um viel mehr - Mir zumindest - Und ich kenne einige Menschen, denen es genauso geht.

Es geht darum, dass man nach dieser ersten Zeit des Enthusiasmus sich wirklich die Frage stellt: Was hat das für einen Sinn?

Und dann erfährt man erst, was es heißt, wirklich geliebt zu werden. Wer überhaupt dieser Jesus ist, dem man so freudig sein Leben in die Hände gegeben hat, ohne ihn überhaupt zu kennen. Es verblassen die ersten kindischen Illusionen: "Jetzt wird alles gut." Denn nach wie vor steht man in einer Welt voller Hass, Terror und Tod und möchte am liebsten jedem breit grinsenden Menschen ins Gesicht schreien: "GAR NICHTS IST GUT HIER!" Nach wie vor, ist diese Welt kaputt, und sie ist nicht mehr zu retten. Und wer ist Schuld?

Kein Glaube kann wachsen, ohne dass wir Fragen stellen und den Gott, den Jesus, der in unser Herz gekommen ist, besser kennenlernen - Jeden Tag, bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir sterben.

Kein Mensch, der sich gerade neu zu Gott gewandt hat und gerne glauben möchte, sieht den blutigen Jesus vor sich, seinen ausgepeitschten Rücken an dem die Hautfetzen blutüberströmt hinunterhingen, man sieht nicht die Löcher in seinen Händen und das Kreuz, das er getragen hat. Vor allem aber sieht man den Sinn dahinter nicht - Und den kann man zwar wissen, aber niemals so tief begreifen, wie viel es für uns bedeutet, auch für die Menschen, die Jesus nicht kennen und nicht lieben.

Gott hat durch diese Tat alles verändert - Und es gibt nicht mehr nur den toten Jesus am Kreuz - Es gibt den lebendigen Jesus, der uns Hoffnung gibt und uns wissen lässt, dass wir leben dürfen - Denn er hat gelitten, damit wir es ertragen können.

Wie oft habe ich mir in persönlichen inneren Konflikten gedacht: "Diese Situation hat niemand erlebt, wer weiß schon, wie ich mich fühle? Wer kann mir aufhelfen indem er genau weiß wo meine Wunden sind und wer kann sie heilen?"
Herausgezogen aus dem Loch hat mich dieser Jesus, dieser liebende Gott und Vater, der selbst so sehr gelitten hat, wie es kein Mensch begreifen kann.
Und ich weiß: Auch er hat Menschen verloren, die ihm so lieb waren. Auch er hat Schmerzen gehabt, körperlich sowie seelisch. Und er sieht mein Herz, wie es sonst niemand kann.

Nein, das Bild der heilen Welt zu vertreten und blind durch die Gegend zu laufen und in Trance die vielen verlorenen Menschen dieser Welt zu übersehen ist kein Glaube -

Glaube ist, wenn ich sage "Jesus liebt dich" und das nicht das Ende sein lasse, sondern selbst ein Zeugnis dafür bin, dass Gott ein liebender Vater ist, der die Welt nicht ändert, oder meine ganz individuellen Probleme verfliegen lässt - Sondern der selbst Mensch geworden ist um genau das zu spüren, was auch ich spüre - Um mir nah zu sein und mir Liebe zu geben, die ich weitergeben kann um so so vielen Menschen wie möglich eine Möglichkeit des ewigen Lebens zu geben und nicht für immer in der Dunkelheit zu wandeln. Liebe, die ich diesem Vater, der mir nah sein möchte und mich lieb hat, mit allen meinen Fehlern, zurück geben kann, dadurch, dass ich SEINE Liebe (nicht irgendeine!) weitergebe - Für und wegen ihm, und aus Dankbarkeit für dieses Leben, welches ich ausschließlich ihm zu verdanken habe.
26.6.07 22:41


By day the LORD directs his love,
at night his song is with me -

A prayer to the God of my life.


(Psalm 42:9)
7.6.07 22:46


Ich glaube ...

Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten,
Gutes entstehen lassen kann und will.
Dafür braucht er Menschen,
Die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.

Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage
So viel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen.
Aber er gibt sie nicht im voraus,
Damit wir uns nicht auf uns selbst,
Sondern allein auf ihn verlassen.

In solchem Glauben
Müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein.

Ich glaube, dass Gott kein zeitloses Fatum ist,
Sondern, dass er auf aufrichtige Gebete
Und verantwortliche Taten wartet und antwortet.

Dietrich Bonnhoefer
28.5.07 11:55


Wir werden überall bedrängt, aber nicht erdrückt;
Wir kommen in Verlegenheit, aber nicht in Verzweiflung;
Wir werden verfolgt, aber nicht verlassen;
Wir werden niedergeworfen, aber wir kommen nicht um;

Wir tragen allezeit das Sterben des Herrn Jesus am Leib umher,
damit auch das Leben Jesu an unserem Leib offenbar wird.


(2. Korinther 4,8-10)





Denn mit dir kann ich gegen Kriegsvolk anrennen
Und mit meinem Gott über die Mauer springen.

(Psalm 18,30)





-> Rise to the occasion - do what the trial demands of you.
It does not matter how much it hurts as long as it gives God the opportunity to mainfest the life of Jesus in your body.


16.5.07 17:22


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